Warum der Schimmel am Allwettersitz Gefallen findet und wie Sie ihn loswerden

Schimmelbildung verhindernSie sind bräunlich-schwarz und riechen modrig. Stockflecken setzen sich gerne auf Textilien ab. So auch auf den Stoffen Ihres Strandkorbs. Es handelt sich dabei um Feuchtigkeitsschäden, auf denen sich Schimmelpilzsporen niedergelassen haben.

Ursachen

Schimmel entsteht, wenn Sie Ihren Strandkorb in feuchter Umgebung lagern. Das bedeutet, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum über 65% beträgt. Das kann sowohl im Keller als auch im Gartenhäuschen der Fall sein. Wenn Sie Ihren Strandkorb zusätzlich mit einer Plastikabdeckung geschützt haben, hatte die Feuchtigkeit noch günstigere Voraussetzungen, sich darunter zu sammeln. Am besten lagern Sie ihn in einem gut belüfteten Raum, um einer Schimmelbildung vorzubeugen.

Gesundheitliche Folgen

Schimmel ist gesundheitsschädlich. Das wiederholte Einatmen oder Berühren kann zu allergischen Reaktionen führen. Das können zum Beispiel Beschwerden der oberen und unteren Atemwege oder andauernde Kopfschmerzen sein. Augenbrennen und Husten können sich einstellen.

Behandlung

Überprüfen Sie zunächst, wie weit sich der Schimmel auf Ihrem Strandkorb ausgebreitet hat. Eventuell ist ein Austausch des Stoffs die beste Lösung. Für kleinere Stellen gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bezüge können Sie abnehmen und in Essiglösung tauchen. Auf nicht abnehmbare Teile tragen Sie den Essig am besten unverdünnt auf. Prüfen Sie aber hier vorher an einer versteckten Stelle, ob das Material die Behandlung verträgt. Sie können auch einen Dampfreiniger einsetzen. Probieren Sie hier ebenfalls vorher an einer unauffälligen Stelle, ob der Stoff die Hitze aushält. Wenn das nicht hilft, können Sie sich einen speziellen, chlorhaltigen Stockflecken-Entferner besorgen. Dieser ist als Spray im Baumarkt oder in der Drogerie erhältlich. Achten Sie beim Einsprühen des Strandkorbs darauf, die Gase nicht einzuatmen, da sie zu Reizungen der Schleimhäute führen können.

Kaminsanierung – Welche Möglichkeiten gibt es?

Kamin sanierenWenn die alte Heizungsanlage gegen eine neue ausgetauscht wird oder wenn der Kamin Schäden durch Versottung aufweist, ist es notwendig, eine Kaminsanierung durchzuführen. Da es kaum die Möglichkeit gibt, einen alten Kamin von Grund auf neu zu gestalten, gibt es unterschiedliche Methoden, den Kamin zu sanieren.

Was für Schäden bedingen eine Sanierung des Kamins und wo liegen die Ursachen?

Eine profane Ursache ist der altersbedingte Verschleiß, dem Kamine ausgesetzt sind. Ein anderer Grund für einen nicht mehr funktionsfähigen Kamin ist die Versottung. Bei der Versottung sind die Mantelsteine des Kamins von Teer, Schwefel und Wasser durchdrungen. Im ungünstigsten Fall kann es zu lebensbedrohlichen Abgaswerten in den Wohnräumen kommen.
Bei der Umstellung einer alten Heizungsanlage, die mit hohen Abgastemperaturen heizt, auf eine neue Heizungsanlage mit niedrigen Abgaswerten kann es ebenfalls zur Versottung kommen. Ist der Querschnitt des Kamins durch Ruß und Schmutz zu eng geworden und das Fegen schafft keine Abhilfe mehr, ist eine Kaminsanierung ebenfalls unumgänglich.

Was passiert bei der Sanierung und welche Materialien stehen zu Auswahl?

Muss ausschließlich der Querschnitt des Kamins erweitert werden, reicht es aus bei der Kaminsanierung eine Fräse einzusetzen.
Ist eine Versottung aufgetreten oder soll eine moderne Heizungsanlage mit geringeren Abgastemperaturen eingesetzt werden, wird der alte Kamin mithilfe verschiedener Rohrsysteme umgangen. Das heißt: Die eingesetzten Rohre ersetzen die vorhandenen Kaminzüge.
Zur Kaminsanierung kommen Edelstahlrohre, Kunststoffrohre oder Keramikrohre zum Einsatz. Die Rohre werden vom Dach aus in den alten Kamin geschoben und zum Schluss direkt an die Heizungsanlage angeschlossen. Findet man im alten Kamin viele Mauerversatzstücke, können diese mit flexiblen Rohrsystemen leicht saniert werden.

Dauer der Sanierung

Ein versierter Fachhandwerker benötigt für eine komplette Kaminsanierung eventuell einen Tag. Mit ausreichend handwerklichem Geschick kann die Kaminsanierung eigenständig erfolgen.

Garten vor neugierigen Blicken schützen

Sichtschutzzäune

Der Dichtzaun ist, wie es bereits zu vermuten war, eine Möglichkeit seine Terrasse oder den gesamten Garten vor neugierigen Blicken zu schützen. Schließlich möchte man mit den Freunden und Verwandten zusammen sitzen und nicht mit dem Nachbarn. Also ist es notwendig, konsequent die Sicht zum eigenen Grundstück zu verwehren.

Das Material

Die meisten Sichtschutzzäune werden aus Holz angeboten. Doch gibt es den Dichtzaun natürlich auch aus Kunststoff. Während die Anhänger der hölzernen Variante darauf verweisen, dass sie eine wärmere Ausstrahlung hat und eine gewisse Gemütlichkeit ausstrahlt, kontern die Freunde des Dichtzauns aus Kunststoff mit dem Argument der Langlebigkeit und der leichten Pflege. Diesbezüglich können sie nicht übertroffen werden. Schließlich benötigt man zur Pflege eines Kunststoffelementes nur einen Eimer Wasser, einen Schwamm und ein wenig Spüli. Dieser wird dann später mit dem Gartenschlauch einfach abgespült. Und schon ist er wieder wie neu. Wird dies zwei Mal im Jahr sorgfältig gemacht, sieht er auch nach Jahren noch aus wie neu.

Der Holzzaun ist nicht ganz so pflegeleicht. Denn je nach Holzart ist er mehr oder weniger witterungsresistent. Grobe Verunreinigungen müssen mit der Stahlbürste oder mit dem Schmirgelpapier angegangen werden. Es lohnt sich den Sichtschutz mit einer starken Bürste und Wasser zu reinigen. Ist er wieder durchgetrocknet, sollte er ein- bis zwei Mal im Jahr mit einer Holzschutzlasur, -öl oder -farbe behandelt werden. So wird auch er den Eindruck eines neuen Zaunes über viele Jahre machen.

Umweltverträglichkeit

Vergleicht man die Materialien unter diesem Aspekt, liegt der Holzsichtschutz klar in Führung. Denn Kunststoff wird immer einen größeren, unnatürlichen Fußabdruck hinterlassen als Kunststoff, der später verbrannt werden müsste, um weitestgehend vernichtet zu sein.

Wie Sie eine freistehende Terrasse zur Oase machen

freistehende Terrassenüberdachung

Ein großer Garten lädt zum Experimentieren ein; nicht selten kommt dabei der Wunsch nach mehr als nur einer Terrassenfläche auf – sei es aufgrund der Ausrichtung des Grundstücks oder um sich einen weiteren, ruhigen Platz in seinem Idyll zu schaffen. Sie haben sicherlich schon viele ansprechende Arten von Terrassen gesehen, ob in Form von Naturstein, Bangkirai oder im Stil der restlichen Flächen rund um ein Haus.

Der Pavillon

Ein einfaches und stilvolles Mittel zur Vollendung einer solchen Fläche kann eine freistehende Terrassenüberdachung sein. Freistehend bedeutet hierbei, dass eine abseits vom Haus gelegene Terrasse überdacht wird. Bereits in der Epoche des Barock (1575-1770) wurde eine der wohl bekanntesten Terrassenüberdachungen der Geschichte in den Gärten der Adeligen gebaut: der Pavillon. Noch heute ist ein Pavillon, ob aus Kunststoff, Metall oder aus Stein gebaut, eine der beliebtesten Arten, eine freistehende Terrassenüberdachung zu bauen. Für einen aus Stein konstruierten Pavillon müssen Sie in der Regel eine Baugenehmigung einholen.

Moderne Überdachungen

Wenn Sie es etwas moderner mögen, gibt es auch für Sie das passende Modell. Insbesondere kubische Formen und dem Bauhaus nachempfundene Designs erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die Besonderheit dabei ist es, dass Sie ohne Probleme einzelne Wände komplett verkleiden können, ohne dass das Endergebnis darunter leidet. Auch lässt sich das Dach mit Glas decken, wenn es Ihnen insbesondere um den Schutz vor Regen und Schnee geht. So erhalten sie eine freistehende Terrassenüberdachung, die zugleich noch sehr hell ist. Zu Bedenken ist hier jedoch der höhere Aufwand zur Reinigung.

Helligkeit schafft in jedem Pavillon auch die Verwendung von Spots in den Sparren. Zusammen mit einem Dimmer lässt sich abends eine wunderbare Lichtstimmung erzeugen.

Ideal für den Außenbereich

Terrassendielen

Massaranduba-Holz gehört zu den tropischen Harthölzern und wird von dem in Mittel- und Südamerika und auf den karibischen Inseln verbreiteten Balatabaum gewonnen. Das Holz dieses Baumes wird unter anderem auch „Pferdefleischholz“ genannt, was auf seine dunkelrote bis rotbraune Färbung zurückzuführen ist. Aufgrund seiner Widerstandsfähigkeit gegenüber schlechten Witterungsverhältnissen ist das Massaranduba-Holz sehr beliebt für den Außenbereich, insbesondere als Material für Terrassendielen.

Massaranduba-Holz ist ein sehr schweres und hartes Holz mit einer hohen Dichte, weshalb es zur Resistenzklasse 1 gezählt wird. Das bedeutet, Massaranduba Terrassendielen trotzen nicht nur wechselhaftem Wetter, es ist außerdem sehr beständig gegenüber Pilzbefall und Schädlingen. All diese Eigenschaften verleihen dem Massaranduba-Holz eine Lebenserwartung von bis zu 30 Jahren.

Der große Nachteil bei der Verwendung von Massaranduba-Terrassendielen besteht, neben der durch die Härte und Dichte des Holzes bedingten, erschwerten Bearbeitung, in dem starken Quell- und Schwindverhalten. Dies hat zur Folge, dass sich die Fugen in der Terrasse bei trockener, warmer Luft ausdehnen und sich in der kalten Jahreszeit sogar vollständig schließen können. Eine technische Trocknung des Holzes ist daher einer Lufttrocknung unbedingt vorzuziehen, um starke Rissbildung zu verhindern.

All dies sollte bei der Verlegung von Massaranduba Terrassendielen im Hinterkopf behalten werden. Zu hoher beziehungsweise zu geringer Abstand zwischen den Dielen kann zu beträchtlichen Schäden führen. Bei der Unterkonstruktion sollte idealerweise ebenfalls Massaranduba-Holz verwendet werden, damit weniger haltbares Holz nicht unter den Dielen zu modern beginnt.

Eine außerordentliche Pflege ist bei Massaranduba Terrassendielen prinzipiell nicht notwendig. Das Holz neigt lediglich dazu, im Lauf der Jahre seine dunkelrote Färbung zu verlieren und grau zu werden. Um dies zu verhindern, kann das Holz einmal im Jahr mit Hartholzöl behandelt werden, um die Originalfarbe des Holzes zu erhalten.

Sommerzeit ist Grillzeit!

Grillen

Sommerzeit ist Grillzeit! Welches Grillzubehör wird benötigt und auf welches kann getrost verzichtet werden?

Dass das Grillen beliebter wird, machen sich Anbieter von unterschiedlichen Grills und dementsprechendem Grillzubehör zu nutzen. Benötigte man zum heimischen Grillen vor einigen Jahren gerade die Grillzange und eine Grillgabel, findet sich derzeit umfangreiches Grillzubehör im Handel, bei dem sich die Frage nach der Notwendigkeit stellt. Welches Zubehör sinnvoll erscheint und auf welches getrost verzichtet werden kann, hängt nicht zuletzt vom genutzten Grill und dem gewünschten Grillgut ab.

Welches Grillzubehör gehört zur Grundausstattung?

Grillzange und Wender
Mit Grillzangen und einem Wender sind Sie beim Grillen für das Umdrehen von nahezu jedem Grillgut gerüstet. Empfindliches Grillgut, wie Grillkäse und Fisch können mit dem Wender schonend auf dem Grill platziert und gedreht werden. Wurst und Fleisch werden mit der Grillzange gewendet. Die Grifflänge sollte lang sein, um nicht mit der Hitze in Kontakt zu kommen.

Spieße
Spieße gibt es in unterschiedlichen Materialien. Metall hält länger und ist weniger arbeitsintensiv. Grillen Sie gerne Spieße lohnt sich die Anschaffung in dieser Ausführung. Bei der gelegentlichen Zubereitung von Spießen sind die aus Holz ausreichend.

Anzündkamin
Wer mit Holzkohle grillt, wird feststellen, dass das Anzünden mit diesem Grillzubehör für eine gleichmäßige Glut verantwortlich ist, die ohne viel Mühe durch den Anzündkamin erreicht wird. Griffe, die sich nicht Erhitzen und ein spezieller Handschuh schützen vor Verbrennungen beim Einfüllen der glühenden Kohle.

Aluschalen
Aluschalen gibt es in unterschiedlichsten Größen und Formen. Sie ersetzen viel teures Grillzubehör, dass man nur sporadisch benötigt. Beim indirekten Grillen, beim warmhalten von Grillgut und für empfindliches wie Gemüse leisten sie gute Dienste.

Grillschürze, Grillhandschuh und Grillbürste
Grillschürze und Handschuh schützen vor Verunreinigungen der Kleidung und vor der Hitze des Grills. Die Grillbürste hilft Ihren Grill zu pflegen und zu reinigen.

Sonderzubehör

Alles andere Grillzubehör sollte ausschließlich angeschafft werden, wenn Sie es regelmäßig nutzen. Wird viel Gemüse und Fisch gegrillt, lohnt sich das entsprechende Grillzubehör. Soll das Fleisch auf den Punkt gegart werden, leistet ein Grillthermometer gute Dienste.

Einheimische Hölzer – widerstandsfähig dank thermischer Behandlung

Hölzer

Waren einheimische Hölzer trotz Imprägnierung für den Einsatz im Außenbereich bislang nur bedingt geeignet und tropischen Hölzern deutlich unterlegen, ist nunmehr mit Thermoholz ein Produkt auf dem Markt, das in puncto Widerstandsfähigkeit mit den Exoten durchaus mithalten kann.

Ein Verfahren, das Hitzezufuhr und Sauerstoffmangel nutzt

Im Rahmen von thermischen Herstellungsverfahren wird Holz über einen Zeitraum von 24-48 Stunden Temperaturen von 170°-250°C ausgesetzt, um hierüber eine Verbesserung seiner technischen Materialeigenschaften zu erreichen. Als Wärmeträger dienen verfahrensabhängig Wasserdampf, reines Pflanzenöl oder Heizplatten. Die Modifizierung des Holzes erfolgt in einem fünfstufigen Prozess, der starke und schnelle Schwankungen der Temperaturen ausschließt. Dies verhindert, dass das Material im Zuge der Behandlung reißt. An Nadelhölzern werden Fichte und Kiefer dieser Technik unterzogen, bei den Laubhölzern primär Buche, Esche und Ahorn.

Das Besondere an thermisch behandeltem Holz

Thermoholz ist nach der Behandlung in seiner Färbung zunächst im ganzen Querschnitt deutlich dunkler. Sie sollten beachten, dass sich das Material unter Lichteinfluss jedoch aufhellt. Die Hitzebehandlung entzieht Thermoholz den Nährboden für Mikroorganismen, sodass es sehr resistent gegen Pilzbefall ist. Auch tierische Holzschädlinge haben nur noch schwer eine Chance. Quellen und Schwinden ist aufgrund verringerter Wasseraufnahmefähigkeit kaum noch ein Problem bei Thermoholz. Eindeutiger Nachteil des Materials ist seine geringere Tragfähigkeit .

Ein Blick auf die Ökobilanz

Die Verfahren zur Herstellung von Thermoholz bedienen sich keinerlei chemischer Zusätze und ist daher sehr umweltfreundlich. Es wird auf Laub- und Nadelhölzern aus zertifizierten, einheimischen Wäldern zurückgegriffen. Nachhaltige Bewirtschaftung und gesetzliche Bestimmungen werden umgesetzt. Aufgrund ihrer guten Materialeigenschaften stellen die Hölzer geeignete ökologische Alternativen zu den bisher verwendeten Tropenhölzern dar, was sich langfristig als positiv für das Weltklima erweist.

Lärche Terrassendielen mit langer Haltbarkeit

Terrassendielen

Wenn es in der Gegenwart um Terrassendielen geht, dann fällt schnell die Wahl auf Tropenholz. Das muss aber nicht zwingend sein, denn auch in Europa gibt es Holzarten, die exklusiv wirken und lange Bestand haben. Dazu kommt der günstige Preis. Lärche Terrassendielen könnten ein gutes Material für Ihren Garten sein. In der Regel stammt das Holz sogar aus deutschem Anbau.

Rötlicher Ton

Mit Lärche Terrassendielen wird es Ihnen möglich, günstig und leicht Wege, Treppen und Terrassendecks zu gestalten. Die rötliche Einfärbung in den unterschiedlichsten Nuancen sieht man nicht überall. Die ausgeprägte Holzmaserung spricht das Auge ganz besonders an. Die natürlichen Inhaltsstoffe des Lärchenholzes machen es besonders resistent gegen Insekten und Fäulnis. Die Farbe verändert sich zwar mit der Zeit, wenn Sie die Lärche Terrassendielen mit dem richtigen Öl behandeln, bleibt die Ursprungsfarbe jedoch erhalten. Gleichzeitig leisten Sie dazu einen Beitrag zur längeren Lebensdauer des Produktes. Empfehlenswert ist, die Dielen im Frühjahr und Herbst zu ölen. Sie sollten trocken sein. Bei regnerischem Wetter decken Sie sie ein paar Tage vorher ab. Lärchenholz kann im Freien bis über 20 Jahre haltbar sein.

Anstrengende Bearbeitung

Lärche ist ein Hartholz und weist die entsprechenden Eigenschaften auf. Lassen Sie sich deshalb beim Kauf zur Verlegung beraten. Allerdings ist das Holz lange nicht so hart wie Esche, Buche oder Eiche. Deshalb ist es leichter zu verarbeiten als diese, jedoch schwerer als Fichte oder Tanne. Werkzeuge für Hartholz sind angebracht. Die Unterkonstruktion muss ebenfalls aus Lärche sein, sonst könnte sie eher vergehen als die Terrassendielen selbst. Verwenden Sie nur Befestigungsmaterialien aus Edelstahl. In anderen Fällen kann sich das Holz unschön verfärben.

Der schönste Platz des Sommers – die Terrasse

Terrassenboden

Keine Frage, jeder Hausbesitzer möchte den Sommer über so viel Zeit wie möglich im Freien verbringen. Daher ist es ihm wichtig, eine schöne und vor allem nutzbare Terrasse zu bauen. Doch so einfach, wie man es sich vorstellt, ist das gar nicht.

Welches Material soll genommen werden?

Diese essentielle Frage steht ganz am Anfang des gesamten Projektes. Holz oder Stein? Erhöht oder ebenerdig? Mit Pergola oder nur mit Sonnensegel oder Sonnenschirm? Hier müssen erst einmal die Vorlieben aller Hausbewohner ausgelotet werden, damit letztlich die optimale Terrasse dabei entsteht. Zudem sollte die geplante Terrasse auch optisch zum Haus sowie dem Einrichtungsstil der Bewohner passen.

Ist die Entscheidung gefallen, wird als erster Schritt der Untergrund für den Terrassenboden hergerichtet. Nur wenn der Terrassenboden gegossen werden soll, ist es notwendig, eine Bewährung einzuplanen. In allen anderen Fällen wird das entsprechende Stück ausgekoffert und geebnet. Ein kleines Gefälle sollte vorhanden sein, welches vom Haus abgeneigt ist. So kann das Regenwasser ganz leicht in Richtung Garten abfließen. Denn egal, um welches Material es sich letztlich handelt, Staunässe, eventuell noch direkt an der Hauswand, ist niemals etwas Gutes.

Gefolgt ist dieser Arbeitsschritt von der Errichtung der Unterkonstruktion. Bei einem Terrassenboden aus Holz sollte sie grundsätzlich vorhanden sein, damit der Bodenkontakt der Terrassendielen vermieden wird. Auch wenn es sich um langlebige Hölzer handelt, verkürzt der Bodenkontakt die Lebens- und somit die Nutzungsdauer um einige Jahre.

Viel Sand

Handelt es sich um eine Steinterrasse, wird der ausgekofferte Raum mit Sand gefüllt, auf dem die Platten dann direkt verlegt werden können. Dies ist eine Arbeit, bei der sehr genau vorgegangen werden muss, damit die Terrasse eben wird. Die Wasserwaage darf also bei keiner Platte zur Kontrolle vergessen werden.

Splitterfreie Holzterrasse – Geht das?

WPC

Die Antwort auf diese Frage kann mit einem eindeutigen „Jein“ beantwortet werden. Eine Holzdiele ist nie zu 100% splitterfrei und es bleibt immer ein Restrisiko für Barfußgeher und krabbelnde Kinder bestehen, einen unerwünschten Gast unter der Haut vorzufinden. Es gibt allerdings eine Lösung dieses Risiko auszuschließen, ohne auf die Holzterrassenoptik verzichten zu müssen – die WPC Terrasse.

Die WPC (Wood-Plastic-Composite) Terrasse ist, wie der englische Begriff bereits erschließen lässt, ein Gemisch aus Holzfasern und Kunststoff. Der Anteil des Kunststoffes in den Dielen variiert je nach Produkt von 10% bis hin zu 50% Polypropylen, beziehungsweise PVC.

Ihre Dielen für die passende WPC Terrasse finden Sie in allen erdenklichen Maserungen, Farben und Variationen. Hier ist der Fantasie für die Gestaltung des Herzstücks im Garten keine Grenze gesetzt. Besonders bemerkenswert ist das kostengünstige Preis-Leistungs-Verhältnis im Quadratmeterpreis der WPC Terrasse, auffällig ist ebenso die Pflegeleichtigkeit. Durch die Komponente des Kunststoffes sind Pflegeöle überflüssig und das Reinigen Ihrer Terrasse wird maximal ein Tanz mit dem feuchten Wischmopp.

Im positiven Sinne wird die WPC Terrasse auch als das „Laminat der Terrassenbeläge“ bezeichnet. Oftmals finden sich hier sehr einfach montierbare Komplettsets, die Sie baukastenartig per click und verschrauben auf der passenden WPC Unterkonstruktion fixieren.

Ein Tipp für schlaue Füchse: Entscheiden Sie sich zur kommenden Grillsaison, Ihre Freunde und Verwandte auf Ihrer neuen WPC Terrasse zu begrüßen, achten Sie darauf diese nicht exakt akkurat in der Waage zu halten. Ein minimales Gefälle von etwa 2% fällt nicht auf, hat aber einen großen Effekt beim Ablaufen von Regenwasser. Hier beugen Sie Schimmelbildung vor und verlangsamen den ohnehin schon sehr langsamen Prozess der Verwitterung Ihrer WPC Terrasse.