Einheimische Hölzer – widerstandsfähig dank thermischer Behandlung

Hölzer

Waren einheimische Hölzer trotz Imprägnierung für den Einsatz im Außenbereich bislang nur bedingt geeignet und tropischen Hölzern deutlich unterlegen, ist nunmehr mit Thermoholz ein Produkt auf dem Markt, das in puncto Widerstandsfähigkeit mit den Exoten durchaus mithalten kann.

Ein Verfahren, das Hitzezufuhr und Sauerstoffmangel nutzt

Im Rahmen von thermischen Herstellungsverfahren wird Holz über einen Zeitraum von 24-48 Stunden Temperaturen von 170°-250°C ausgesetzt, um hierüber eine Verbesserung seiner technischen Materialeigenschaften zu erreichen. Als Wärmeträger dienen verfahrensabhängig Wasserdampf, reines Pflanzenöl oder Heizplatten. Die Modifizierung des Holzes erfolgt in einem fünfstufigen Prozess, der starke und schnelle Schwankungen der Temperaturen ausschließt. Dies verhindert, dass das Material im Zuge der Behandlung reißt. An Nadelhölzern werden Fichte und Kiefer dieser Technik unterzogen, bei den Laubhölzern primär Buche, Esche und Ahorn.

Das Besondere an thermisch behandeltem Holz

Thermoholz ist nach der Behandlung in seiner Färbung zunächst im ganzen Querschnitt deutlich dunkler. Sie sollten beachten, dass sich das Material unter Lichteinfluss jedoch aufhellt. Die Hitzebehandlung entzieht Thermoholz den Nährboden für Mikroorganismen, sodass es sehr resistent gegen Pilzbefall ist. Auch tierische Holzschädlinge haben nur noch schwer eine Chance. Quellen und Schwinden ist aufgrund verringerter Wasseraufnahmefähigkeit kaum noch ein Problem bei Thermoholz. Eindeutiger Nachteil des Materials ist seine geringere Tragfähigkeit .

Ein Blick auf die Ökobilanz

Die Verfahren zur Herstellung von Thermoholz bedienen sich keinerlei chemischer Zusätze und ist daher sehr umweltfreundlich. Es wird auf Laub- und Nadelhölzern aus zertifizierten, einheimischen Wäldern zurückgegriffen. Nachhaltige Bewirtschaftung und gesetzliche Bestimmungen werden umgesetzt. Aufgrund ihrer guten Materialeigenschaften stellen die Hölzer geeignete ökologische Alternativen zu den bisher verwendeten Tropenhölzern dar, was sich langfristig als positiv für das Weltklima erweist.

Lärche Terrassendielen mit langer Haltbarkeit

Terrassendielen

Wenn es in der Gegenwart um Terrassendielen geht, dann fällt schnell die Wahl auf Tropenholz. Das muss aber nicht zwingend sein, denn auch in Europa gibt es Holzarten, die exklusiv wirken und lange Bestand haben. Dazu kommt der günstige Preis. Lärche Terrassendielen könnten ein gutes Material für Ihren Garten sein. In der Regel stammt das Holz sogar aus deutschem Anbau.

Rötlicher Ton

Mit Lärche Terrassendielen wird es Ihnen möglich, günstig und leicht Wege, Treppen und Terrassendecks zu gestalten. Die rötliche Einfärbung in den unterschiedlichsten Nuancen sieht man nicht überall. Die ausgeprägte Holzmaserung spricht das Auge ganz besonders an. Die natürlichen Inhaltsstoffe des Lärchenholzes machen es besonders resistent gegen Insekten und Fäulnis. Die Farbe verändert sich zwar mit der Zeit, wenn Sie die Lärche Terrassendielen mit dem richtigen Öl behandeln, bleibt die Ursprungsfarbe jedoch erhalten. Gleichzeitig leisten Sie dazu einen Beitrag zur längeren Lebensdauer des Produktes. Empfehlenswert ist, die Dielen im Frühjahr und Herbst zu ölen. Sie sollten trocken sein. Bei regnerischem Wetter decken Sie sie ein paar Tage vorher ab. Lärchenholz kann im Freien bis über 20 Jahre haltbar sein.

Anstrengende Bearbeitung

Lärche ist ein Hartholz und weist die entsprechenden Eigenschaften auf. Lassen Sie sich deshalb beim Kauf zur Verlegung beraten. Allerdings ist das Holz lange nicht so hart wie Esche, Buche oder Eiche. Deshalb ist es leichter zu verarbeiten als diese, jedoch schwerer als Fichte oder Tanne. Werkzeuge für Hartholz sind angebracht. Die Unterkonstruktion muss ebenfalls aus Lärche sein, sonst könnte sie eher vergehen als die Terrassendielen selbst. Verwenden Sie nur Befestigungsmaterialien aus Edelstahl. In anderen Fällen kann sich das Holz unschön verfärben.

Der schönste Platz des Sommers – die Terrasse

Terrassenboden

Keine Frage, jeder Hausbesitzer möchte den Sommer über so viel Zeit wie möglich im Freien verbringen. Daher ist es ihm wichtig, eine schöne und vor allem nutzbare Terrasse zu bauen. Doch so einfach, wie man es sich vorstellt, ist das gar nicht.

Welches Material soll genommen werden?

Diese essentielle Frage steht ganz am Anfang des gesamten Projektes. Holz oder Stein? Erhöht oder ebenerdig? Mit Pergola oder nur mit Sonnensegel oder Sonnenschirm? Hier müssen erst einmal die Vorlieben aller Hausbewohner ausgelotet werden, damit letztlich die optimale Terrasse dabei entsteht. Zudem sollte die geplante Terrasse auch optisch zum Haus sowie dem Einrichtungsstil der Bewohner passen.

Ist die Entscheidung gefallen, wird als erster Schritt der Untergrund für den Terrassenboden hergerichtet. Nur wenn der Terrassenboden gegossen werden soll, ist es notwendig, eine Bewährung einzuplanen. In allen anderen Fällen wird das entsprechende Stück ausgekoffert und geebnet. Ein kleines Gefälle sollte vorhanden sein, welches vom Haus abgeneigt ist. So kann das Regenwasser ganz leicht in Richtung Garten abfließen. Denn egal, um welches Material es sich letztlich handelt, Staunässe, eventuell noch direkt an der Hauswand, ist niemals etwas Gutes.

Gefolgt ist dieser Arbeitsschritt von der Errichtung der Unterkonstruktion. Bei einem Terrassenboden aus Holz sollte sie grundsätzlich vorhanden sein, damit der Bodenkontakt der Terrassendielen vermieden wird. Auch wenn es sich um langlebige Hölzer handelt, verkürzt der Bodenkontakt die Lebens- und somit die Nutzungsdauer um einige Jahre.

Viel Sand

Handelt es sich um eine Steinterrasse, wird der ausgekofferte Raum mit Sand gefüllt, auf dem die Platten dann direkt verlegt werden können. Dies ist eine Arbeit, bei der sehr genau vorgegangen werden muss, damit die Terrasse eben wird. Die Wasserwaage darf also bei keiner Platte zur Kontrolle vergessen werden.

Splitterfreie Holzterrasse – Geht das?

WPC

Die Antwort auf diese Frage kann mit einem eindeutigen „Jein“ beantwortet werden. Eine Holzdiele ist nie zu 100% splitterfrei und es bleibt immer ein Restrisiko für Barfußgeher und krabbelnde Kinder bestehen, einen unerwünschten Gast unter der Haut vorzufinden. Es gibt allerdings eine Lösung dieses Risiko auszuschließen, ohne auf die Holzterrassenoptik verzichten zu müssen – die WPC Terrasse.

Die WPC (Wood-Plastic-Composite) Terrasse ist, wie der englische Begriff bereits erschließen lässt, ein Gemisch aus Holzfasern und Kunststoff. Der Anteil des Kunststoffes in den Dielen variiert je nach Produkt von 10% bis hin zu 50% Polypropylen, beziehungsweise PVC.

Ihre Dielen für die passende WPC Terrasse finden Sie in allen erdenklichen Maserungen, Farben und Variationen. Hier ist der Fantasie für die Gestaltung des Herzstücks im Garten keine Grenze gesetzt. Besonders bemerkenswert ist das kostengünstige Preis-Leistungs-Verhältnis im Quadratmeterpreis der WPC Terrasse, auffällig ist ebenso die Pflegeleichtigkeit. Durch die Komponente des Kunststoffes sind Pflegeöle überflüssig und das Reinigen Ihrer Terrasse wird maximal ein Tanz mit dem feuchten Wischmopp.

Im positiven Sinne wird die WPC Terrasse auch als das „Laminat der Terrassenbeläge“ bezeichnet. Oftmals finden sich hier sehr einfach montierbare Komplettsets, die Sie baukastenartig per click und verschrauben auf der passenden WPC Unterkonstruktion fixieren.

Ein Tipp für schlaue Füchse: Entscheiden Sie sich zur kommenden Grillsaison, Ihre Freunde und Verwandte auf Ihrer neuen WPC Terrasse zu begrüßen, achten Sie darauf diese nicht exakt akkurat in der Waage zu halten. Ein minimales Gefälle von etwa 2% fällt nicht auf, hat aber einen großen Effekt beim Ablaufen von Regenwasser. Hier beugen Sie Schimmelbildung vor und verlangsamen den ohnehin schon sehr langsamen Prozess der Verwitterung Ihrer WPC Terrasse.

Schichtbildend oder einziehend? Die Qual der Wahl

Terrassendielen

Holzdielen sind ein wunderbarer Bodenbelag, speziell auf Terrassen. Sie federn den Tritt ab und sehen schön aus. Mit einer geeigneten Öltechnik und der richtigen Art von Terrassenöl können Sie Ihre Terrassendielen Jahrzehnte lang erhalten.

Welches Holz verwendet wird, entscheidet in erster Linie darüber, wie dauerhaft Ihr Bodenbelag ist – speziell im Außenbereich.
Eine Grundregel müssen Sie beachten, bevor Sie Terrassenöl anwenden: Ihr Holz muss trocken sein. Restfeuchte im Holz führt dazu, dass Öl, speziell schichtbildendes, nach dem ersten Winter abblättert.

Bei Terrassenöl unterscheidet man zwischen zwei verschiedenen Klassen: dickflüssiges, schichtbildendes Öl und dünnflüssiges, einziehendes Öl. Dickflüssiges, schichtbildendes Öl führt mit der Zeit zu einer deckenden Schicht, die nicht jeden erfreut. Es empfiehlt sich für Terrassen, die schlecht abtrocknen können.

Bei der Wahl des  Öls ist Ihr Holztyp wichtig. Das Terrassenöl sollte die gleichen Farbpigmente wie Ihr ursprüngliches Holz aufweisen. Am besten ist es, wenn Sie Ihre Terrassendielen bereits vor dem Einbau beidseitig behandeln. Dafür eignet sich ein dünnflüssiges Öl, das tief ins Holz einzieht. Ölen Sie Ihre Dielen auf beiden Seiten und wischen Sie sie sorgfältig nach einer halben Stunde ab. Damit vermeiden Sie eine Schicht auf dem Holz und sorgen dafür, dass Ihr Öl tief einzieht.

Wenn Sie Zweifel über die Trockenheit Ihres Holzes haben, sollten Sie auf keinen Fall zu einem schichtbildenden Öl greifen. Behandeln Sie zuerst nur die Unterseite, verbauen Sie Ihre Dielen und warten Sie zwischen sechs Monate und zwei Jahre, bevor Sie ölen. Nach dieser Austrocknungszeit können Sie Ihre Dielen mit einem tief einziehenden Terrassenöl behandeln.

Der Markt bietet eine Vielzahl von Terrassenölen. Falls die Vielfalt Sie überwältigt, sollten Sie ein dünnflüssiges Öl wählen, das als Grundbehandlung bezeichnet wird.

Stimmungsvoller Wärmespender auf heimischer Terrasse

Terrasse

Wen verzaubert sie nicht, die besondere Atmosphäre, die von einem wärmenden, knisternden Feuer an kühleren Spätsommer- und Herbstabenden ausgeht? Mit einem Terrassenofen schaffen Sie outdoor im Handumdrehen ein unvergleichliches Wohlfühlambiente. Die Auswahl an Öfen ist groß, was Ihre Entscheidung nicht gerade einfacher macht.

Was allen Öfen gemein ist

Egal ob Sie ein Modell aus Terracotta, Edelstahl oder Gusseisen aussuchen, Ihr Kaminofen ist immer mit einem kurzen Kaminstück ausgestattet und erreicht eine zwischen 80-120 cm liegende Gesamthöhe. Im Zuge des Brennvorgangs entstehender Rauch wird nach oben abgeleitet, sodass Rauchbelästigungen gar nicht erst aufkommen. Insgesamt lässt sich das Feuer auch leichter kontrollieren als etwa bei einer Feuerschale. Sie können jeden Kaminofen flexibel an verschiedenen Standorten aufstellen. Unabdingbar ist modellunabhängig ein nicht brennbarer, unempfindlicher, ebener Untergrund, der einen sicheren Stand gewährleistet.

Wärmespender Terracottaofen

Ein Terrassenofen aus Terracotta bezaubert allein schon durch sein natürliches Material und seine ansprechende Ornamentik und fügt sich harmonisch in Ihre Gartenlandschaft ein. Da das Material nicht extrem hitzebeständig ist, darf der Ofen nur langsam und gleichmäßig aufgeheizt werden. Als Brennstoff dürfen Sie nur Holzscheite nutzen, um der Bildung von Rissen und dem Brechen des Ofens vorzubeugen. Grillen mit Holzkohle ist damit tabu. Überwintern sollte dieser Terrassenofen trocken in einem geschützten Raum.

Von robust bis edel

Sowohl ein Terrassenofen aus nostalgisch wirkendem, rustikalem Gusseisen als auch ein Modell aus hochwertigem Edelstahl in modernem Design verfügen über eine so hohe Hitzebeständigkeit, dass dem Grillvergnügen hier nichts im Wege steht. Beide Materialien sind zudem witterungsbeständig und überstehen, entsprechend geschützt, den Winter im Freien. Das deutlich höhere Gewicht gleicht Gusseisen mit der besseren Wärmespeicherung gegenüber Edelstahl aus.

Neueste Errungenschaft moderner Grilltechnik

Grillen

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen erwacht auch der Wunsch, Mahlzeiten im Freien zuzubereiten und zu genießen. Wer Terrasse, Balkon oder gar einen Garten sein eigen nennt, kennt die Qual der breitgefächerten Auswahl an verschiedenen Grillermodellen. Infrarotgeräte sind hierbei die neueste Errungenschaft an moderner Technik und weisen – im Vergleich zu klassischen Grillern – so manchen Vorteil auf. Noch bis vor kurzem war der Infrarotgrill vor allem gewerblich in Gebrauch. Da Infrarotbrenner mittlerweile auch im mittleren Preissegment erhältlich sind, hat er nun den Einzug in den Privatgarten angetreten.

Was macht den Infrarotgrill so besonders?

Beim Infrarotgrill wird mit Strahlungswärme (elektromagnetische Energie) gearbeitet, die erst beim Auftreffen entsteht. Das bedeutet, die Wärme dringt in Form der Strahlung direkt in das Grillgut ein. Dies kann man sich vorstellen wie Sonnenstrahlen, die auf Haut treffen. Beim klassichen Griller ist es die erwärmte Luft, die die Speisen gart.

Moderne Infrarotbrenner geben ihre Energie fast vollständig als Infrarotstrahlung ab und erzeugen so Temperaturen von bis zu 800°C. Sie verbrauchen viel weniger Gas als Standardgeräte und gelten deshalb als besonders umweltschonend und effizient. Das Grillgut ist in geringerer Zeit vollständig gar und durch schnellere Versiegelung bleiben Fleischwaren trotzdem saftig und wohlschmeckend.

Auch die Vorheizzeit des Grills ist geringer. Dies ist besonders dann von Vorteil, wenn man spontan und möglichst rasch Grillen möchte und das ohne lange Vorlaufzeit. Der kurzfristigen Grillfeier steht somit nichts im Wege.

Die Vorteile eines Infrarotgrills liegen auf der Hand. Der niedrige Energieverbrauch ist nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes hervorzuheben. Auch der Nutzer spart durch den verminderten Energieverbrauch Zeit und letzlich auch Geld.

Grillgenuss aus den USA – Vor- und Nachteile von Pelletgrills

Grillen Vor allem im Sommer ziehen Rauchschwaden durch Deutschland. Grillen ist schwer angesagt! Mehr als eine Milliarde Euro lassen sich die deutschen Verbraucher dieses Vergnügen jedes Jahr kosten. Grillen wird immer exklusiver. Zu den neuesten Trends auf dem Markt zählen Pelletgrills.

Was ist ein Pelletgrill?

Die Geräte stammen aus den USA und erobern nun auch die Fach- und Baumärkte in Deutschland. Sie gelten als Alleskönner.
Angeheizt wird der Grill mit Pellets. Die zusammengepressten Sägespäne in Zylinderform waren bisher vor allem zum Heizen gedacht. Jetzt lässt sich damit auch frisches Essen zubereiten. Die hochmodernen Geräte kombinieren die Eigenschaften von  Gas- und Holzkohlegrills. Darauf können Sie vom Steak bis zum Kuchen fast alles zubereiten! Möglich ist dabei das direkte  Grillen ebenso wie das sanfte Räuchern und Smoken.

Vorteile

Der Pelletgrill lässt sich einfach bedienen. Sie können die gewünschte Temperatur einstellen und damit stundenlang exakt halten! Die Zubereitung dauert in der Regel nicht länger als auf dem Gasgrill. Der typische Holzfeuergeschmack geht trotzdem nicht verloren. Mit Aroma-Peletts können Sie zusätzlich nachhelfen! Auch unter ökologischen Aspekten schneidet der neue Außenküchen-Automat gut ab: Pellets sind ein nachwachsender Rohstoff. Nicht zuletzt fällt beim Pelletgrill wenig Asche an –
eine saubere Sache!

Nachteile

Das wichtigste Argument gegen einen Pelletgrill ist der hohe Preis. Sicher bekommen Sie ein Einsteigermodell schon für weniger als 400 Euro. Die meisten, hochwertigen Exemplare aber kosten zwischen 3000 und 6000 Euro. Auch die nötigen Pellets sind viel teurer als Holzkohle, Briketts oder Gas. Hinzu kommt: der Pelletgrill benötigt einen Stromanschluss. Der Einsatz im Volkspark oder am Ufer des Sees dürfte sich daher erledigt haben.  Ein weiterer Nachteil: die Reinigung gilt als kompliziert.

Fazit

Wer die hohen Kosten nicht scheut und auf hochwertige Außenküche schwört, holt sich mit dem Pelletgrill ein Stück Lebensgefühl in den eigenen Garten. Wenn Sie viel unterwegs sind und nur selten mal ein Würstchen grillen möchten, sind Sie mit einen herkömmlichen Gerät sicher besser beraten!

Der Smoker – Die Dampflok unter den Grills

Grillen

Der Traum eines jeden Grillfreundes – Der Smoker. Sein Äußeres erinnert an eine Dampflok, die gemächlich durch die Landschaft tuckert und dabei dicke Rauchwolken ausspuckt. Wie ein Relikt aus frühindustriellen Zeiten, in denen Maschinen, die dampften und qualmten als zukunftsweisend galten. Ein wenig langweilig wirkt daneben der Hightech-Elektrogrill. Tut er doch sein Werk ganz ohne Feuer. Kenner schwören hingegen auf den Smoker. Handelt es sich hierbei bloß um die Sehnsucht nach vergangen Zeiten oder ist wirklich etwas dran am Smoker?

Der Smoker ist gar kein Grill?

Zunächst ist festzuhalten, dass es sich bei einem Smoker um keinen wirklichen Grill handelt. Das Prinzip eines Grills besteht darin, dass das Grillgut durch direkte Hitze, ganz gleich ob es sich dabei um offenes Feuer oder Heizspiralen handelt, eben gegrillt wird. Ganz anders funktioniert der Smoker. Er besteht aus zwei separaten Kammern, die über ein Abzugsrohr miteinander verbunden sind. Die erste Kammer wird als „Brennkammer“ bezeichnet. In ihr wird Holz oder Holzkohle verbrannt bis nur noch die glühende Kohle zurückbleibt. Die Brennkammer lässt sich mit einer Luke verschließen. Durch die seitlichen Belüftungsschlitze strömt aber dennoch Luft ins Innere der Kammer. So entsteht ein Luftzug der den Aufsteigenden Rauch der glimmenden Kohle in die zweite Kammer trägt. In der zweiten Kammer befindet sich das Grillgut, welches durch den vorbeiziehenden Rauch langsam und schonend gegart wird. Beim Smoken handelt es sich also um eine indirekte Garmethode, bei der das Fleisch nicht in direkten Kontakt mit der Hitzequelle kommt.

Eine Dampflok ist kein ICE – Smoken braucht Zeit

So wie die alte Dampflok nur langsam durch Berg und Tal zuckelt, so braucht auch der Smoker seine Zeit. Da das Fleisch nicht direkt über dem Feuer hängt, wird es bei weitaus niedrigeren Temperaturen gegart. Beim Grillen ist das Fleisch Temperaturen von bis zu 250 Grad Celsius ausgesetzt, beim Smoken wird es auf 90 bis maximal 120 Grad Celsius erhitzt. Es handelt sich somit um eine wesentlich schonendere Zubereitungsweise. Dadurch bleibt das Fleisch nicht nur saftiger, sondern erhält auch sein rauchiges Aroma, auf das Kenner so schwören!

Gesünder als gewöhnliches Grillen?

Tatsächlich schmeckt das Fleisch aus dem Smoker nicht nur besser, sondern es enthält auch weniger gesundheitsschädliche Stoffe. Tropft nämlich das Fett beim Grillen in die Glut, so verbrennt es und bildet krebserregende Stoffe, wie die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK). Diese steigen mit dem Qualm auf, setzten sich auf dem Fleisch ab und werden schließlich von Ihnen verzehrt. Mit einem Smoker kann das nicht passieren! Durch die separaten Kammern kommt das Grillgut mit der Glut nicht in Berührung, so dass auch kein Fett hineintropfen kann.

Sie sind neugierig geworden und das Wasser läuft Ihnen schon im Mund zusammen? Holzland Becker bietet beispielsweise hochwertige Einsteigermodelle an, mit denen Sie guten Gewissens zu „smoken“ lernen.

Terrassenkamine – einzigartiges Wohlfühlambiente

Terrasse

Stilvoll, gemütlich und nützlich! Diese Attribute können Terrassenkaminen uneingeschränkt unterstellt werden. Terrassenkamine bereichern jeden Garten und jede Terrasse durch ihr besonderes Flair, unabhängig davon, ob Sie den Terrassenkamin im Sommer als Grill nutzen möchten, an kühlen Herbsttagen oder im Spätsommer die letzte Helligkeit ausnutzen wollen oder gemütlich mit Ihren Freunden in geselliger Runde beisammensitzen wollen. Ein Terrassenkamin wertet Ihren persönlichen Wohlfühlbereich auf und spendet angenehme Wärme.

Welche Arten von Terrassenkaminen gibt es?

Sie besitzen eine moderne Terrasse, die durch klare Formen und Materialien ins Auge sticht? Terrassenkamine aus Edelstahl unterstreichen die klaren Linien. Brennt das Feuer, entstehen wunderbare Lichteffekte, denen man stundenlang zusehen kann.
Der Garten oder die Terrasse ist eher rustikal gestaltet? Steinkamine oder Betonkamine lassen sich in dieser Umgebung gut als Highlight einsetzen.

Welchen Nutzen haben Terrassenkamine?

Ein Terrassenkamin spendet die gemütliche Wärme eines prasselnden Lagerfeuers. Ein paar dieser Terrassenkamine können nebenbei als Grill, als Pizzaofen oder als Räucherstelle eingesetzt werden.

Worauf muss bei dem Einsatz von Terrassenkaminen geachtet werden?

Wer einen Terrassenkamin einsetzen will, sollte die feuerrechtlichen Bestimmungen beachten. Der Einsatz eines Terrassenkamins ist normalerweise für den Außenbereich gedacht. Mittlerweile sind Modelle erhältlich, die bei überdachten oder umbauten Flächen und Räumen eingesetzt werden können.
Der übliche Brennstoff, der bei Terrassenkaminen zum Einsatz kommt, ist naturbelassenes Holz, das einen bestimmten Trocknungsgrad erreicht haben sollte.
Um die Terrassenkamine als Grill einsetzen zu können, können viele Modelle mit Grillkohle bestückt werden. Da beim Einsatz eines Terrassenkamins mit Funkenflug zu rechnen ist, sollte er so platziert sein, das keine brennbaren Materialien oder Bäume in seiner Nähe stehen. Wird der Terrassenkamin auf Holzterrassen eingesetzt, ist für einen entsprechenden Brandschutz des Bodenbelags zu sorgen. Dies kann durch den Einsatz spezieller Platten aus Glas oder Edelstahl geschehen.