Gemauerter Grill – in wenigen Schritten

Grill

Um einen Grill mauern zu können, ist es empfehlenswert ein Fundament als Untergrund zu verwenden. Auch wenn die Erde noch so fest erscheint, kann der Boden nach einiger Zeit schwammig werden und der Grill verrutschen. Die Maße der Bodenplatte sind entscheidend für die Außenmasse des Grills.

Ist das Fundament gegossen, kann mit dem Mauern begonnen werden. Zum Grill mauern verwendet man feuerfesten Klinker, sowie feuerfesten Schattenmörtel. Der Schattenmörtel wird zuerst auf die Bodenplatte aufgetragen.

Um mit dem Grill mauern beginnen zu können, wird die erste Reihe des Klinkers in den Mörtel gedrückt.
Die erste Reihe ist entscheidend für die spätere Stabilität des Grills und sollte mit einer Wasserwaage und einem Winkel genau bestimmt werden.

Einen Grill mauern sollte man immer im Läuferverband, da dies zusätzliche Stabilität gibt, weil der Klinker nicht Fuge auf Fuge, sondern versetzt aufliegt. Anschließend wird auf jede Reihe der Stoßfuge des nächsten Steins Mörtel aufgetragen, bevor der Stein gesetzt werden kann. Die Fugen müssen zwischendurch geglättet werden, bevor der Mörtel hart wird.

Als nächstes muss der Segmentbogen vorbereitet werden. Dazu überträgt man die Maße auf einen Gipskarton und schneidet diesen aus. Die Vorlage wird anschließend in den Grill eingesetzt. Die Auflage der Steine wird ebenfalls aus Gipskarton gefertigt. Diese wird leicht gebogen auf die Seitenteile gelegt. Die Steine für den Segmentbogen werden dann hochkant auf den Gipskarton gemauert.

Der letzte Schritt beim Mauern ist das Anbringen der Halterungen für den Grillrost. Die Halterungen werden mit Mörtel befestigt und anschließend wird eine weitere Reihe an den Seiten und an der Rückwand gemauert.

Nach 4-5 Tagen können die Vorlagen entfernt werden.

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