Grillen mit Köpfchen

indirektes Grillen

Hach, es gibt doch nichts schöneres als ein entspanntes Grillen mit Freunden. Aber bevor Sie den Grill anwerfen, sollten Sie sich auch überlegen wie Sie das Essen entsprechend zubereiten.

Im Unterschied zum direkten Grillen eignet sich indirektes Grillen perfekt zum Garen von dickeren und größeren Fleischstücken, wie Steaks oder Braten. Hierbei arbeiten Sie immer mit einer Grillhaube und erzeugen bestenfalls eine mittlere bis hohe Temperatur von 180 bis 200 Grad – ähnlich der Umluft in einem Backofen. Fleisch, Fisch oder Gemüse wird nicht direkt über dem Feuer oder der Glut gegrillt, so kann auch das Fett oder die Marinade problemlos abtropfen und wird unter der Grillfläche in einer Schale gesammelt.

Indirektes Grillen hat den Vorteil, dass das Fleisch langsam gegart oder gekocht wird und am Rand nicht so schnell anbrennt. Das Fleisch bleibt saftig und zart. Hingegen sollten Sie genügend Zeit einplanen, denn indirektes Grillen dauert länger als das direkte Grillen.

Aber einen weiteren Vorteil hat indirektes Grillen: das lästige Wenden des Essens entfällt.
Mit der indirekten Grill-Methode lässt sich auch hervorragend kochen und backen.

Richtige Barbecue-Freunde bevorzugen wohl eher das Grillen direkt über dem Feuer oder der heißen Holzkohle. Das Grillgut bekommt eine rauchige Geschmacksnote. Vorsicht ist aber geboten, da besonders das Fleisch beim direkten Grillen außen leicht anbrennt.

In der Kürze liegt die Würze! Nicht so beim Grillen. Ob indirektes Grillen oder direktes Grillen; wer sich die Zeit zum Grillen nimmt, soll diese auch genießen können – ohne Hektik und Stress. Bereiten Sie sich deshalb richtig auf den Grill-Tag vor: lassen Sie das Fleisch bereits über Nacht in der Marinade ziehen. Wenn Sie auf dem Balkon oder einer Terrasse grillen, achten Sie bitte darauf, ob dies rechtlich auch zulässig ist.

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